Ziele

Welt ohne Kriege und Gewalt ist eine soziale Bewegung mit dem Ziel, weltweit ein gewaltfreies Bewusstsein zu schaffen.

Dieses neue Bewusstsein wird der wichtigste Schritt in Richtung einer von Gewalt befreiten Welt sein; nicht nur frei von ihrem grausamsten Ausdruck in Kriegen und physischer Gewalt, sondern auch frei von wirtschaftlicher, rassistischer, religiöser, sexueller, psychologischer und moralischer Gewalt.

Im Besonderen setzt sich der Organismus weltweit für die Beendigung von Kriegen und bewaffneten Konflikten ein. Er fordert die komplette Vernichtung von Atomwaffen; die proportionale und progressive Abrüstung konventioneller Waffen; den Rückzug von Invasionstruppen aus besetzten Gebieten; sie fordert von den Regierungen konstitutionelle Reformen, die den Verzicht auf Krieg als Konfliktlösungsmittel festschreiben und eine Neudefinition der Rolle der heutigen Streitkräfte mit der Hauptaufgabe, Kriege zu verhindern. Um in diese Richtung einen Fortschritt zu erreichen ist es nötig, den Einsatz der Streitkräfte zu limitieren, ihre Arbeitsweise und ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit zu demokratisieren und sie unter öffentliche Kontrolle zu stellen.

Die Beendigung von Kriegen wird definitiv bedeuten, die menschliche Steinzeit hinter uns zu lassen und einen riesigen Schritt auf dem Evolutionsweg unserer Spezies zu machen. Eine "Welt ohne Kriege" ist ein Vorschlag, der auf die Zukunft ausgerichtet und bestrebt ist, sich in jedem Winkel des Planeten auszudrücken, damit der Dialog die Gewalt ersetzt.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen möchte weder Kriege noch Gewalt glaubt, jedoch gleichzeitig nicht daran, dass es möglich ist, diese abzuschaffen. Dementsprechend geht es neben den sozialen Aktivitäten darum, die vorherrschenden Glaubensvorstellungen rund um diese anscheinend unumstössliche Realität zu verändern.
Dialog, Aktionen und Zusammenarbeit

Eine zentrale Bestrebung von WOK ist es die Anti-Kriegs-Bewegung zu vereinen, die geographisch versprengten Ableger des Pazifismus und der Gewaltfreiheit zu verbinden. WOK möchte außerdem Gesichtspunkte bei Themen geben, die bis jetzt nicht beachtet wurden, um ein globales Verständnis von Kriegen und Gewalt zu erreichen

Diskriminierung, Armut, Rassismus und andere Formen von Gewalt, die daraus resultierende Hoffnungslosigkeit und persönliche und gesellschaftliche Frustration sind die Ursachen der weit verbreiteten Gewalt, die in den Bau von Massenvernichtungswaffen gipfelt.

Aus diesem Grunde ist es wichtig eine Dialog zu schaffen und gemeinsame gewaltfreie Aktionen großer Reichweite mit den Personen und Institutionen zu koordinieren und durchzuführen, die an einer besseren Welt für alle Menschen interessiert sind.

Alles was an irgendeinem Ort auf der Welt geschieht, hat seine Wirkung auf die gesamte Welt. In diesem gesellschaftlichen Zusammenhang ist es unmöglich isoliert zu handeln. Bewusstsein zu schaffen in der heutigen Zeit bedeutet unsere Aktionen im Rahmen unserer Möglichkeiten soweit als möglich hinauszutragen. Sicherlich werden wir lokal handeln, aber unser Blick ist auf den Fortschritt der ganzen Gesellschaft gerichtet. (1)

Zusammengefasst, an der sozialen Basis handeln (Gemeinde, Bezirk), aber immer mit dem Blick auf die Welt gerichtet. (2)

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1) Silo, 3. Brief an meine Freunde, Punkt 8 "Die gesamte Gesellschaft von der unmittelbaren Umgebung aus erreichen".
2) Silo, 10. Brief an meine Freunde.